„Zweites Bürokratieentlastungsgesetz“ verabschiedet

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Am 12.05.2017 hat der Bundesrat dem „Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz“ zugestimmt. Hierdurch sollen vor allem kleine Unternehmen entlastet werden.

Aus steuerlicher Sicht ergeben sich aus dem „Zweiten Bürokratieentlastungsgesetz“ u.a. folgende Änderungen:

  • Anhebung des Schwellenwertes für umsatzsteuerliche Kleinbetragsrechnungen von derzeit 150 € auf 250 €
  • Anhebung der Wertgrenze für die Aufzeichnungspflichten für GwG von derzeit 150 € auf 250 € (für nach dem 31.12.2017 angeschaffte Wirtschaftsgüter)
  • Verkürzung der steuerlichen Aufbewahrungsfrist von Lieferscheinen. (Wegfall der Aufbewahrungsfrist mit Erhalt der Rechnung)
  • Anhebung der oberen Grenze zur vierteljährlichen Abgabe der Lohnsteuer-Anmeldung von derzeit 4.000 € auf 5.000 €
  • Anhebung der durchschnittlichen Tageslohngrenze von derzeit 68 € auf 72 € in Anlehnung an die Anhebung des Mindestlohns.

Die steuerlichen Regelungen sollen rückwirkend zum 01.01.2017 in Kraft treten.

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