IT-Recht 2023: Was bedeutet Datenschutz?

18. Januar 2023
Geschrieben von: Kira Dahlmann

Die Benutzung von technischen Medien und dem Internet ist kaum noch wegzudenken. Das private Leben wie auch das Abreiten wird zunehmend digitaler. Der Datenschutz erlangt in diesem Zusammenhang eine stetig wachsende Bedeutung. Was Sie wissen müssen!

Was ist Datenschutz?

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Datenschutz meint den Schutz personenbezogener Daten. Hierzu können etwa der Name, das Alter, die Religion oder Adresse einer Person gehören. Diese Informationen möchten viele Betroffene gern privat halten und der Allgemeinheit nicht frei zugänglich machen. Es gilt, diese Angaben bestmöglich vor dem unberechtigten Zugriff durch Dritte zu schützen.

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Gesetzliche Regelungen

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Das Datenschutzrecht ist in Deutschland hierzu durch eine Vielzahl von Gesetzen umrissen und geregelt. Zentraler Ausgangspunkt ist dabei die auf Grundlage des europäischen Rechts ergangene Datenschutzgrundverordnung ("DSGVO"). Sie wird ergänzt durch das Bundesdatenschutzgesetz sowie die jeweiligen Landesdatenschutzgesetze. 

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Verantwortlich für den Datenschutz im Unternehmen ist dabei der jeweilige Vertretungsberechtige. In aller Regel ist dies der Vorstand oder Geschäftsführer. 

Die DSGVO

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Die DSGVO ist das zentrale Kernelement des Datenschutzes. Sie regelt, dass jedes in der EU tätige Unternehmen unabhängig von seiner Größe und Ausrichtung zum Schutz von personenbezogenen Daten verpflichtet ist. Dies sind etwa

  • Personalien wie Name, Alter, Wohnort und Nationalität
  • Kontaktdaten wie Anschrift, Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Kaufverhalten

Aber auch der Umstand, dass eine Person überhaupt Kunde des entsprechenden Unternehmens ist, kann bereits den Vorschriften zum Datenschutz unterfallen.

Besonderer Datenschutz

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Neben den allgemeinen personenbezogenen Daten gibt es noch besondere, dem höchstpersönlichen Lebensbereich zuzuordnende Daten. Diese unterliegen einem noch wesentlich strengeren Datenschutz und sind besonders zu schützen. Hierbei handelt es sich etwa um 

  • Die Religion
  • Die ethnische Herkunft
  • Die Gewerkschaftszugehörigkeit
  • Den Gesundheitszustand
  • Die sexuelle Orientierung

Verarbeitung personenbezogener Daten

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Eine Verarbeitung personenbezogener Daten ist grundsätzlich nur unter den strengen Voraussetzungen des Art. 6 DSGVO zulässig. Unternehmen sind dabei verpflichtet, auch den Umgang ihrer Mitarbeiter mit den von ihnen erhobenen und verwendeten Daten zu überwachen. Insbesondere ist für die Verarbeitung eine Einwilligung des Betroffenen sowie (oder) ein legitimer Zweck der Verarbeitung erforderlich.

Verstöße können teuer werden

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Verstöße gegen den Datenschutz sind keine Kleinigkeit. In der DSGVO sind empfindliche Sanktionen und Bußgelder für Zuwiderhandlungen vorgesehen. Insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen können diese erhebliche Schwierigkeiten mit sich bringen. So sind Bußgelder bis zu 300.000 Euro im Datenschutzgesetz vorgesehen. Nach der DSGVO sind sogar Bußgelder bis zu 20 Millionen Euro bzw. vier Prozent der gesamten Einnahmen möglich. Auch der Mittelstand sollte daher einen besonderen Augenmerk auf die Einhaltung der Vorschriften zum Datenschutz legen.

Gerne unterstützen und beraten wir Sie zum Datenschutz in Ihrem Unternehmen! 

Handels es sich um einen vorsätzlichen Datenschutzverstoß, kann der betroffenen Person sogar eine Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren drohen.

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