Steuerrechtliche Änderungen für E-Commerce-Leistungen


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Führt ein Unternehmer gegenüber einem Nichtunternehmer eine Rundfunk- oder Fernsehdienstleistung, eine Telekommunikationsdienstleistung oder eine auf elektronischem Weg ausgeführte Leistung (sog. „RFTE-Leistung“) aus, so ist bisher der Leistungsort unabhängig von der Höhe der ausgeführten Umsätze dort gewesen, wo der Leistungsempfänger ansässig ist (§ 3a Abs. 5 UStG). Entscheidend war jedoch, dass der Leistungsempfänger eine Privatperson ist, die Leistung also nicht für sein Unternehmen nutzt.

Zum 1.1.2019 wurde nun aber eine unionseinheitliche Bagatellgrenze i. H. v. 10.000 € in § 3a Abs. 5 UStG eingeführt. Danach verlagert sich der Ort der RFTE-Leistung erst dann in das Land, aus dem der Leistungsempfänger stammt, wenn diese Grenze überschritten ist. Dies teilte das Bundesministerium für Finanzen im Dezember mit.

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Umsatzsteuer für Warenhandel im Internet


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Mitte Dezember 2018 ist das „Ge­setz zur Ver­mei­dung von Um­satz­steu­er­aus­fäl­len beim Han­del mit Wa­ren im In­ter­net“ in Kraft getreten. Mit dem ursprünglich als „Jahressteuergesetz 2018“ bezeichneten Gesetz sind einige Rechtsänderungen im Steuerrecht, insbesondere im Hinblick auf die Umsatzsteuer, erfolgt. So sollen zwei Neuregelungen dazu führen, dass Umsatzsteuerausfälle beim Handel mit Waren im Internet vermieden werden.

Zu den Regelungen nimmt das Bundesministerium für Finanzen mit seinem Schreiben vom 28.01.2019 ausführlich Stellung.

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Beginn der Steuerpflicht bei StartUps


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Für viele Existenzgründer oder StartUps stellt sich die Frage, ab welchem Zeitpunkt die Steuerpflicht beginnt. Oft beginnt die Selbständigkeit zunächst als Hobby und entwickelt sich erst mit der Zeit zu einer ernsthaften und gewinnbringenden Tätigkeit.

So passiert ist es zurzeit bei den sogenannten Influencern. Diese stellen auf ihren Accounts – insbesondere bei YouTube und Instagram – Produkte vor und repräsentieren Marken.

Im Nachfolgenden fassen wir aus umsatzsteuerlicher, einkommensteuerlicher und gewerbesteuerlicher Sicht zusammen, was StartUps und Influencer beachten müssen.

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